Kategorie-Archiv: Kolumbien

Kolumbien- tolles Land, tolle Leute

 

Nach einer geraumen Ewigkeit melden wir uns endlich zu Wort, um Euch wieder mit unseren kleinen Abenteuern zu beglücken und von unserem letzten Land in Südamerika zu berichten, denn für uns heißt es bald „adios Südamerika, hola Mittelamerika!“

Nachdem wir also bei Ipiales die Grenze nach Kolumbien überschritten haben, machten wir uns auf Richtung „las Lajas“. Dort wurde eine Kirche auf einer Brücke über einer Schlucht errichtet zu Ehren der Jungfrau Maria,  die zuerst 1754 einem kleinem Mädchen erschienen ist und seitdem Tausende von Wunder vollbracht haben soll. Also schnell hin.

Das Militär patrouilliert überall in Kolumbien und zeigt auch großes Interesse an unserem Auto

Das Militär patrouilliert überall in Kolumbien und zeigt auch großes Interesse an unserem Auto

 

 

 

 

 

 

 

 

Unter anderem hielten wir anschließend am Lago Cocha, einer der größten Seen in Kolumbien. Da e  aber auf einer Höhe von über 2000 Metern liegt, haben wir es aufgrund der Kälte vorgezogen am nächsten Tag wieder abzuziehen.

Weiter gings über Popayan, eine der best erhaltenen Kolonialstädte, wo wir das Glück hatten auf den Kolumbianer Herbe zu treffen, der extra für uns eine kleine Führung durch diese schöne Stadt organisierte.

In San Agustin konnte Timo endlich wieder seiner wahren Leidenschaft nachgehen und so hieß es auf aufs Pferdchen!

Timo und der wilde Gaul

Timo und der wilde Gaul

Sooo grün.....

Sooo grün…..

 

 

 

 

 

 

 

Einst lebte nämlich hier ein geheimnisvolles Volk, dass seine Toten mit Statuen aus Vulkangestein ehrte. Insgesamt wurden mehr als 513 Statuen in Form von menschenähnlichen Gestalten bereits entdeckt und so galt es diesen Ort für uns zu erkunden.

Eine der vielen Statuen in San Agustin

Eine der vielen Statuen in San Agustin

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Eins unserer Highlights in Kolumbien war eine Fischerkommune, bei der wir 2 Tage blieben und wahrscheinlich für immer hätten bleiben können, nachdem Timo für 3 Fischerfamilien abends Apfelküchle gemacht hat und den Männern beim Netzeinholen geholfen hat. Zum Schluss gabs zwar keinen Fisch aber dafür eine herzliche Verabschiedung.

Die Fischerkommune

Die Fischerkommune

 

 

 

 

 

 

Die Landschaft in Kolumbien ändert sich ständig und natürlich hat sogar dieses Land eine Wüste zu bieten, die sich auf 330 km erstreckt und wir hatten mal wieder das Glück in dieser kargen Landschaft Regen zu erleben.

Cooles Bild oder ;-)

Cooles Bild oder 😉

 

 

Die Tatacoa Wüste

Die Tatacoa Wüste

 

In der Hauptstadt Bogota sind wir dann den Spuren von Pablo Escobar auch „el doctor“ genannt gefolgt. Er gilt bis heute als einer der mächtigsten und grausamsten Drogenhändler, die es je gegeben hat.

Geboren 1949 als drittes von sieben Kindern eines Viehzüchters und einer Lehrerin, baute er in den 70er Jahren ein riesiges Drogenimperium auf. Angeblich soll er damals bis zu 1,5 Millionen US Dollar am Tag verdient haben. Er wurde schließlich von einer US- amerikanisch kolumbianischen Elite Einheit 1993 in Medellin erschossen. Die Dachziegel an der das Blut von Escobar klebt, kann man noch heute im Polizeimuseum bestaunen.

Das Polizeimuseum und die ganze Geschichte über Pablo Escobar

Das Polizeimuseum und die ganze Geschichte über Pablo Escobar

 

Hätten wir genug Dineros, plata, Kleingeld, dann wüßten wir wo wir ein Stückchen Land in KolumBien kaufen würden. Guatape, 70 km von Medellin entfernt hat uns von seiner Fjordähnlichen Landschaft wirklich beeindruckt. Hier eine Kommune zu gründen wäre ein Traum. Also wer uns dabei unterstützen will, kann ruhig eine kleine Spende auf Timos Konto überweisen.

 

Guatape- unser Favourit für die Kommune

Guatape- unser Favourit für die Kommune

 

Nachdem wir uns von unserem kleinen Traum verabschieden mussten, ging es weiter an die Karibikküste in die Stadt Cartagena, die einst immer wieder von Piraten belagert wurde. Dort war es natürlich ein Muss auch das Foltermuseum zu besuchen, was leider etwas enttäuschend war.

 

Cartagena- extra das passende Tshirt vorher ausgesucht

Cartagena- extra das passende Tshirt vorher ausgesucht

Natürlich mussten wir auch in das Dörfchen Taganga, (sozusagen eine Hippie Hochburg)das direkt am Meer liegt und berühmt ist als einer der besten Tauchspots in Kolumbien.

Nun treiben wir uns immer noch hier in der Gegend rum, um jedoch bald Richtung Panama aufzubrechen, denn unser Auto ist fast wie schon verkauft, was uns irgendwie traurig aber auch happy stimmt, da wir endlich weiter wollen.

"Der Erhängte"

Also Ihr Lieben wir lassen wieder von uns hören, wenn wir in Panama angekommen sind. Wir vermissen Euch,  Familie und Freunde! Fühlt Euch gedrückt!

Timo hatte langeweile....

Timo hatte langeweile….