Kategorie-Archiv: Südamerika

Kolumbien- tolles Land, tolle Leute

 

Nach einer geraumen Ewigkeit melden wir uns endlich zu Wort, um Euch wieder mit unseren kleinen Abenteuern zu beglücken und von unserem letzten Land in Südamerika zu berichten, denn für uns heißt es bald „adios Südamerika, hola Mittelamerika!“

Nachdem wir also bei Ipiales die Grenze nach Kolumbien überschritten haben, machten wir uns auf Richtung „las Lajas“. Dort wurde eine Kirche auf einer Brücke über einer Schlucht errichtet zu Ehren der Jungfrau Maria,  die zuerst 1754 einem kleinem Mädchen erschienen ist und seitdem Tausende von Wunder vollbracht haben soll. Also schnell hin.

Das Militär patrouilliert überall in Kolumbien und zeigt auch großes Interesse an unserem Auto

Das Militär patrouilliert überall in Kolumbien und zeigt auch großes Interesse an unserem Auto

 

 

 

 

 

 

 

 

Unter anderem hielten wir anschließend am Lago Cocha, einer der größten Seen in Kolumbien. Da e  aber auf einer Höhe von über 2000 Metern liegt, haben wir es aufgrund der Kälte vorgezogen am nächsten Tag wieder abzuziehen.

Weiter gings über Popayan, eine der best erhaltenen Kolonialstädte, wo wir das Glück hatten auf den Kolumbianer Herbe zu treffen, der extra für uns eine kleine Führung durch diese schöne Stadt organisierte.

In San Agustin konnte Timo endlich wieder seiner wahren Leidenschaft nachgehen und so hieß es auf aufs Pferdchen!

Timo und der wilde Gaul

Timo und der wilde Gaul

Sooo grün.....

Sooo grün…..

 

 

 

 

 

 

 

Einst lebte nämlich hier ein geheimnisvolles Volk, dass seine Toten mit Statuen aus Vulkangestein ehrte. Insgesamt wurden mehr als 513 Statuen in Form von menschenähnlichen Gestalten bereits entdeckt und so galt es diesen Ort für uns zu erkunden.

Eine der vielen Statuen in San Agustin

Eine der vielen Statuen in San Agustin

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Eins unserer Highlights in Kolumbien war eine Fischerkommune, bei der wir 2 Tage blieben und wahrscheinlich für immer hätten bleiben können, nachdem Timo für 3 Fischerfamilien abends Apfelküchle gemacht hat und den Männern beim Netzeinholen geholfen hat. Zum Schluss gabs zwar keinen Fisch aber dafür eine herzliche Verabschiedung.

Die Fischerkommune

Die Fischerkommune

 

 

 

 

 

 

Die Landschaft in Kolumbien ändert sich ständig und natürlich hat sogar dieses Land eine Wüste zu bieten, die sich auf 330 km erstreckt und wir hatten mal wieder das Glück in dieser kargen Landschaft Regen zu erleben.

Cooles Bild oder ;-)

Cooles Bild oder 😉

 

 

Die Tatacoa Wüste

Die Tatacoa Wüste

 

In der Hauptstadt Bogota sind wir dann den Spuren von Pablo Escobar auch „el doctor“ genannt gefolgt. Er gilt bis heute als einer der mächtigsten und grausamsten Drogenhändler, die es je gegeben hat.

Geboren 1949 als drittes von sieben Kindern eines Viehzüchters und einer Lehrerin, baute er in den 70er Jahren ein riesiges Drogenimperium auf. Angeblich soll er damals bis zu 1,5 Millionen US Dollar am Tag verdient haben. Er wurde schließlich von einer US- amerikanisch kolumbianischen Elite Einheit 1993 in Medellin erschossen. Die Dachziegel an der das Blut von Escobar klebt, kann man noch heute im Polizeimuseum bestaunen.

Das Polizeimuseum und die ganze Geschichte über Pablo Escobar

Das Polizeimuseum und die ganze Geschichte über Pablo Escobar

 

Hätten wir genug Dineros, plata, Kleingeld, dann wüßten wir wo wir ein Stückchen Land in KolumBien kaufen würden. Guatape, 70 km von Medellin entfernt hat uns von seiner Fjordähnlichen Landschaft wirklich beeindruckt. Hier eine Kommune zu gründen wäre ein Traum. Also wer uns dabei unterstützen will, kann ruhig eine kleine Spende auf Timos Konto überweisen.

 

Guatape- unser Favourit für die Kommune

Guatape- unser Favourit für die Kommune

 

Nachdem wir uns von unserem kleinen Traum verabschieden mussten, ging es weiter an die Karibikküste in die Stadt Cartagena, die einst immer wieder von Piraten belagert wurde. Dort war es natürlich ein Muss auch das Foltermuseum zu besuchen, was leider etwas enttäuschend war.

 

Cartagena- extra das passende Tshirt vorher ausgesucht

Cartagena- extra das passende Tshirt vorher ausgesucht

Natürlich mussten wir auch in das Dörfchen Taganga, (sozusagen eine Hippie Hochburg)das direkt am Meer liegt und berühmt ist als einer der besten Tauchspots in Kolumbien.

Nun treiben wir uns immer noch hier in der Gegend rum, um jedoch bald Richtung Panama aufzubrechen, denn unser Auto ist fast wie schon verkauft, was uns irgendwie traurig aber auch happy stimmt, da wir endlich weiter wollen.

"Der Erhängte"

Also Ihr Lieben wir lassen wieder von uns hören, wenn wir in Panama angekommen sind. Wir vermissen Euch,  Familie und Freunde! Fühlt Euch gedrückt!

Timo hatte langeweile....

Timo hatte langeweile….

 

Grüsse von der Mitte der Welt

Unter Ecuador hatten wir immer eine Vorstellung als armes, wenig entwickeltes Land in Südamerika. Dieses Vorurteil mussten wir schnell korrigieren: gute Stassen, gute Infastruktur und nahezu europischer Standart.
Landschaftlich hat Ecuador viele Gesichter, unter anderem dachte ich Zeitweise ich befinde mich auf meiner geliebten Motorradstrecke im Breisgau.Da hat mir echt die Gashand gejuckt, leider sind wir mit unserm alten Diesel die steilen Berghänge hochgekrochen und zwar so langsam, dass wir dachten wir reisen jeden Moment in der Zeit zurück.

Schwarzwald oder was?!

Schwarzwald oder was?!

 

Kietz Millionär "Gerd"

Kietz Millionär „Gerd“

In Quito (2800m) traffen wir die St. Pauli Koryphäe „Gerd“, den 83 jährigen alt Aussteiger der seinen Lebensabend in der Hauptstadt Ecuadors genießt. Gerd’s Ex ist die Besitzerin der Kietzkultkneipe „die Ritze“, sie ist Witwe des Wirts Hanne Kleine.
Auf Nachfrage ist Gerd gerne bereit aus seine Zeit unter dem Paten „Wilfrid Schulz“ und seinen Etablissements, seinen Autos, Villen und Frauengeschichten zu erzählen. Interessante Geschichten und ein imposanter Kerl!!

 

Nachdem wir Quito hinter uns liesen und in Richtung kolumbianscher Grenze unerwegs waren, passierten wir auf der Panamericana den Breitengrad Null und befanden uns somit wieder „auf der richtigen Seite der Erdhalbkugel“…..Äquatortaufe;)
Was man zum Äquator wissen muß: Hier ist es 365 Tage ,12 Std Tag und dem entsprechend 12 Std Nacht.Das gefällt besonders Pflanzen sehr gut und so kommt es, das Ecuador der viert größte Schnittblumen Exporteure mit ca 3,5 to täglich ist.

Breitengrad 0° Anna auf der Süd- Timo auf der Nordhalbkugel

Breitengrad 0°
Anna auf der Süd- Timo auf der Nordhalbkugel

 

Auf dem Camping „Sommerwind“ , 2Std von der kolumbianischen Grenze entfernt, traffen wir zum 3ten mal, nach Cusco und Lima 2 alte Bekannte Jens und Kristina, welche seit knapp 3 Jahren mit ihrem umgebauten luxus Bw-MAN unterwegs sind.

Kristina, Jens und im Hintergrund Knut

Kristina, Jens und im Hintergrund Knut

Wir hatten ein paar nette Grillabende und lecker Bierchen.
Kristina ist der „Guru“ der Freundschaftsbänder, und so kam es das Anna bei Ihr in die Lehre ging und nach eigenem Vernehmen bald groß in Produktion treten wird….
Also einfach Farben und Muster über die Kommentare anfordern und Lieferung 1-2 Tage später bei uns (meist irgendwo) persönlich abholen…;)

Für was ne Leiter?tägliche Aufbau-arbeiten (zur Belustigung der anderen Campinggäste)

Für was ne Leiter?tägliche Aufbau-arbeiten (zur Belustigung der anderen Campinggäste)

Ps: Bilder sind dieses mal rar, da wir in 3 Wochen durch Ecuador gerast sind!

Abenteuer Amazonas

Um weiter in den Regenwald vorzudringen, mussten wir nach Yurimaguas, von wo aus Boote ins knapp 800 km entfernte Iquitos abfahren. Wir parkten unseren Deli in einer gesicherten Garage und fuhren 3Tage mit einem Boot entlang des Rio Huallaga bis wir schließlich Nauta erreichten (beginn Amazonas) von dort aus nochmal 2Std mit dem Auto nach Iquitos.

3 Tage an Deck in Hängematten

3 Tage an Deck in Hängematten

Die 3 Tage mit dem Boot sind schon Erlebnis für sich!!! 2 Nächte in Hängematten an Deck eines peruanischen Passagierschiffes, auf dem die gesamte Küchencrew Transexuell ist….Das Übel jedoch ist das Essen!   An alle die vorhaben Iquitos per Boot zu besuchen -nehmt Euch eigenes Essen mit!! Alles wird mit Wasser aus dem Fluss gekocht, für die Peruaner ist das Trinkwasser, für unsere europäischen Mägen der Reinste Horror. Der Fluss wird zum Wäsche /Auto waschen genutzt, alle Fäkalien der anliegenden Dörfer werden in den Fluss geleitet, sämtlicher Müll wird ohne mit der Wimper zu zucken in den Fluss geworfen. Für mich bedeutete das der schrecklichste Brech-Durchfall meines Lebens…kein Geschenk! Anna hat’s dann einen Tag nach mir erwischt.

Iquitos ist mit 400.000 Einwohnern die größte Stadt der Welt, die nicht mit dem Auto erreichbar ist (nur per Flugzeug oder wie wir zu Wasser). Hier geht es drunter und drüber und die tropische Hitze schlägt einem mitten ins Gesicht. Nachdem sich unsere Mägen halbwegs von den Kochkünsten der Transen erholt hatten, testeten wir unsere Ekel Diskrepanz auf dem Belén-markt.

Der abartige Belénmarkt

Der abartige Belénmarkt

Alles was nicht schneller war als die Peruaner ist hier zu finden…und das ist einiges. Hier am besten ein paar Bilder ….leider lassen sich keine Gerüche darstellen.

Lecker Turtle

Lecker Turtle

Selbst die Hunde laden nicht zum streicheln ein

Selbst die Hunde laden nicht zum streicheln ein

Aber der Hauptgrund warum wir nach Iquitos kamen war natürlich der Dschungel, also gings danach für 14 Tage ins Herz des Amazonas mit 2 Guides, welche direkt dort aufgewachsen sind. Es erforderte etwas Organisationstalent etwas abseits der normalen Touriangebote zu finden.     Am ersten Tag fuhren wir in eine Lodge und organisierten und packten alles was für unser 2 Wochen Trip von nöten war.

 

Anna und der Ayuvasca!

Ayuvasca ist ein Gebräu aus Wurzel, Rinde und weiß der Teufel was noch alles, aber vor allem mit Halluzinogener Wirkung.

Wir und der Ayuvasca-Schamane

Wir und der Ayuvasca-Schamane

Ein Schamane bereitete diesen ekelhaft schmeckenden Sud für Anna und mich vor. Und in einer 3 stündigen Séance mit Gesang schlug das Zeug bei Anna ein wie eine Bombe. Sie sah alles Mögliche in unserer Hütte rum laufen ….Hunde, tanzende Menschen, „Schamanengehilfen“, Ameisen…wir waren lediglich zu dritt in der Hütte! Bei mir war wohl die Dosis zu schwach-schade 😉

 

Am nächsten Tag ging es dann ab in den Busch.In den 14 Tagen lernten wir Blätterdächer herzustellen, Unterkünfte zu bauen, Seile aus Pflanzenfasern zu machen. Essbare Palmen zu bearbeiten, Suri-Maden zu finden, mit bestimmten Wurzeln Fische zu betäuben, welche anschließend einfach eingesammelt werden können.Wir lernten verschiedene Heilpflanzen kennen…besonders wichtig gegen Durchfall!! Trinkbare Lianen und vieles mehr… Wir schliefen meist direkt auf dem Jungelboden oder im Boot und auch mal in einer Hütte von Dschungel-Einwohnern aber immer hart und manchmal auch nass.

Die Wasser Lianen

Die Wasser Lianen

Unsere Unterkunft für eine Nacht ft

Unsere Unterkunft für eine Nacht

Jagd-erfolg

Jagd-erfolg

Leguan a la parrilla mit Leguaneiern-schmeckte wirklich sehr gut!!

Leguan a la parrilla mit Leguaneiern-schmeckte wirklich sehr gut!!

Wir angelten fast täglich weshalb unsere Ernährung recht einseitig war: Fisch mit Juca und Früchte. Ab und zu mal eine gefangene Fleischeinlage zb. Cayman auf Grill. Letztendlich durchlebten wir in 14 Tagen eine Art Überlebenslehrgang und waren ehrlich gesagt froh wieder nach Yourimaguas zurückkehren zu dürfen. Die abnormal vielen Mosquitos sind echt kein Spass.

Mit der Wurzel dieser Liane lassen sich Fische fangen

Mit der Wurzel dieser Liane lassen sich Fische fangen

Er landete natürlich nicht auf dem Grill

Er landete natürlich nicht auf dem Grill

 

 

 

 

 

 

Der Zwillingsguide

Der Zwillingsguide

Unsere Suri-ausbeute

Unsere Suri-ausbeute

Annas neuer Kumpel....bis sie keine Früchte mehr hatte

Annas neuer Kumpel….bis sie keine Früchte mehr hatte

Wie beginnt der Tag am besten??? Mit lecker Ratte und Juca

Wie beginnt der Tag am besten??? Mit lecker Ratte und Juca

Baden im Piranhaverseuten Amazonas, die Gefahr sind aber elektrische Fische nicht Piranhas

Baden im Piranhaverseuten Amazonas, die Gefahr sind aber elektrische Fische nicht Piranhas

Frühstück bei Hempels...wie immer Fisch

Frühstück bei Hempels…wie immer Fisch

 

Wenn Ihr mehr Bilder wollt, 3 Seiten Fotos aus dem Dschungel unter

: https://www.flickr.com/gp/100578005@N03/HBU1mM

Wunderschönes Peru

So endlich wieder Internet…und wir sind Euch ne Menge Beiträge schuldig.
Kein Land zuvor hat uns so schnell seine verschiedenen Landschaftsformen und Klimawechsel gezeigt wie Peru. Am Titicacasee, dem größten See der Welt in diesen Höhenlagen (3808m) und gleichzeitig die Grenze zwischen Bolivien und Peru übernachteten wir 2 Nächte in Puno, einer kleinen Hafenstadt (2Std hinter der Grenze) und besuchten die schwimmenden Inseln der Uros.

Schimmende Mitbringselinseln

Schimmende Mitbringselinseln

Hier haben wir das erste Mal einen Ausflug frühzeitig beendet, da es einfach die größte Touri-Verarsche war,  die wir bisher gesehen haben. Wir hatten in Deutschland mal eine Doku darüber gesehen und waren aufgrund dessen dem Ganzen positiv zugetan , da diese Uros noch urtümlich leben aber als wir dann mit dem Ausflugsboot (einzige Möglichkeit dorthin zu gelangen) zu den „Islas flotantes“ gelangten und eine Art Souvenirverkaufstour daraus wurde, haben wir unsere Meinung schnell geändert. Wir wurden auf eine der schwimmenden Insel gesteckt und in 3 Grp aufgeteilt,  jeder wurde in eine traditionelle Hütte (mit Plastikplane unterm Stroh!!-so wie vor 200 Jahren) gesteckt und von einem ganz traurigen „Uro“ bekniet seine Strohmobiles und Sticksachen zu kaufen, da wenn wir später weg wären und er nichts verkauft hätte, er und seine Familie sich später untereinander ganz arg streiten würden….und als dann eine der Touristinnen bei dieser traurigen Geschichte  auch noch zu weinen anfing, haben wir die Flucht ergriffen und sind auf den nächsten vorbeifahrenden Touridampfer aufgesprungen und haben die schwimmenden „Verkaufs“Inseln schnellst möglich wieder verlassen.

Weiter folgten wir dem Andengürtel Richtung Cusco , der ehemaligen Inka-Hauptstadt, welche durch die spanischen Conquistadores zerstört wurde. Hier campierten wir hochgelegen über der Stadt auf dem Camping Lala, wo wir viele Selbstfahrer mit ihren topausgerüsteten Geländekarren traffen und wiedertraffen (70% in deutscher Hand).Von Cusco gings dann in das 6 Std entfernte Aquas Calientes der Ausgangspunkt zur berühmten Inkaruinen-Stadt Machu Picchu.

Ruine von Machupicchu

Ruine von Machupicchu

Machu Picchu wurde ermals als Stadt 1874 von Herman Göring (ein Kartograph-nicht der Nazi 🙂 erwähnt. Er hatte den Auftrag von der peruanischen Regierung die unbekannten Gebiete Perus zu kartograhieren. Schließlich wurde später 1911 von dem Amerikaner Hiram Binghams wieder entdeckt (zufällig, denn eigentlich suchte er nach einer anderen Inka-Stadt) Das Glück für Machupicchu war (was „alter Gipfel“ in Quechua bedeutet), dass die Spanier diese Stadt niemals fanden und wir Sie heute noch bewundern können.

Da uns aber Cusco Nachts zu kalt war (-12° Nacht, 28° am Tag) beschlossen wir Kilometer zu schrubben und in 13Std (immer zwischen 2000 und 4500m hoch und runter) in die Nazca-Wüste zu verlegen (500m), wo uns eine weitere Attraktion erwartete: die berühmten Nazca-Linien.
Diese Tier und Menschen Bilder wurden zwischen 800-200 v Ch in die Wüstenlandschaft gescharrt und erst 1924 entdeckt. Warum diese Scharrbilder angelegt wurden, darüber lässt sich heute allerdings nur spekulieren.

Am Maria Reiche Flughafen

Am Maria Reiche Flughafen

Um diese zu bewundern schwangen wir uns am Maria Reiche Flughafen ( benannt nach der dt Forscherin, die Ihr Leben den Geoglyphen widmete) in eine kleine Chesna und knipsten wie die Bekloppten…

Insgesamt sind über 80 Tierbilder heute noch zu sehen, teileweise bis zu 350m lang und mehr als 2000 Geometrische Formen, Dreiecke und Quadrate.Überall stehen Mienenschilder welche davon abhaltenin das Gebiet einzufahren.Die Nascalienen stehn außerdem unter dem Schutz der UNESCO

Aliens?

Aliens?

Die Nasca-Spinne

Die Nasca-Spinne

 

 

Mehrere Fotos später folgten wir der Panamericana Richtung Lima -der Hauptstadt Perus.
Dort fuhren wir direkt den Club Germanica an, in dem deutsche Staatsbürger nach Vorlage des Passes umsonst übernachten/campen dürfen. Die Anlage umfasst mehrere Tennisplätze, ein Schwimmbad,  riesiges Klubhaus und ein Fußballplatz (alles mitten im Zentrum), wo regelmäßig Altherren-Nationalmannschaften sich mit Blutgrätschen von den Beinen holen, (Incl Nationalhymnen). So kamen wir in den Genuß von Deutschland-England und Peru-Ecuador…es war so schlecht!

Danach mussten wir die Anden ein weiteres mal überqueren, um zum Amazonasbecken zu gelangen. Endlich den Andengürtel im Rücken, erreichten wir Tingomaria. 40km von der Stadt entfernt,  fanden wir eine interessant ausehende Strasse der wir folgten und so kleine Dschungeldörfer durchfuhren-unser Deli bewies mal wieder offroad-Talent. Nach vielem Fragen und natürlich auch Glück fanden wir einen Duschungelpfad zu einer Höhle. Dort traffen wir Carlos den Repräsentanten der Höhle. Carlos hat man seine Stirnlampe geklaut und so wollte er uns die Höhle nicht zeigen….gut das wir 3 hatten! So erkundeten wir 3Std auf Knien oder auf dem Bauch die Höhle .

Batman immer im Schlepptau

Batman immer im Schlepptau

Hier sind die Kleinen ganz groß

Hier sind die Kleinen ganz groß

B wie Bolivien

Hallöle, mittlerweile sind wir „schon“ in Peru, genauergesagt in Cusco und wir sind Euch noch einen Beitrag vom schönen Bolivien schuldig…

Bolivien began für uns mit dem Grenzübertritt bei Puerto Quijarro und einem 3 Stündigen Bürokratie-marathon, um unser Auto durch den Zoll zu bekommen…da nehmens die Bolivianer ganz genau !!! Anschließend mussten wir alle Daten noch einmal bei der Polica transito angeben und „Bearbeitungsgebühr“ von 50 Bolivianos (5,5 €) bezahlen, welche direkt in den Geldbeutel des Beamten wanderten.Timo wurde noch im vorbeigehen von einem Strassenköter gebissen, da ganze Rudel im Polizeirevier rumgerannt sind. (Weil er aber Waden aus Stahl hat, konnte der Hund keinen Schaden anrichten und verlor vermutlich dabei einen Zahn).

Das nächste Highlight in den Ausläufern des Pantanalgebiets Boliviens fanden wir in Santiago de Chiquitos, einem kleinen Dörfchen mit Zugang zum Nationalpark Kaa Iya. Dort führt ein deutscher Biologe Namens Steffen seid knapp 20 Jahren ein gutes Restaurant mit einem Hostel,  indem wir eine Nacht blieben und eine heiße Dusche genossen. wpid-p1060605.jpgAm darauf folgenden Tag machten wir einen Ausflug zum Nationalpark, wobei wir ein 14 jähriges Mädchen als Guide anheuern mussten, die uns natürliche Steinbögen, Wasserfälle und Höhlen zeigte, die wir allein nie gefunden hätten.wpid-p1060585.jpg

 

Danach folgten wir weiter der Ruta 4 zu den nächsten großen Städten Santa Cruz , Cochabamba bis letztlich zur Hauptstadt La Paz, welche auf ca 3600m liegt. Es ist der höhste Regierungssitz der Erde und beschert vielen Besuchen welche auf dem höhstgelegenen Flughafen laden ordentlich Kopfschmerzen.

wpid-p1060833.jpg Die Stadt enzückt mit vielen engen aber auch steilen Gassen, in denen Händler Ihre Alpacakleidung günstig anbieten. (Bolivien ist sehr günsig zum reisen zb 20min Fahrt im Colectivobus 0,2 €) Die Besonderheit ist der zentral gelegene Hexenmarkt, welcher getrocknete Lamaföten anbietet und skurielle Pülverchen.

Lamaföten werden unter Häusern vergraben  ...soll Glück bringen!

Lamaföten werden unter Häusern vergraben
…soll Glück bringen!

Im Hintergrund der Illimani

Im Hintergrund der Illimani

Auch der Adrenalinpegel kann hier hochgehalten werden, so durfte ich einen ganzen Tag mit einer 400er Vollcrossmaschine und einem persönlichen Guide bis zu der Eis/Schneegrenze des 6.439m hohen Illimani crossen.

Die steinigen Pfade welche wir den Berg hoch und runter fuhren waren abschüßig und steil.Mein Guide legte ein ziemliches Tempo vor , leider stürzte er und verletzte sich am Knie und Sprunggelenk, so dass wir danach leider etwas langsamer fahren mußten.

Alles in allem aber ein geiler Tag.

Honda 400qcm

Honda 400qcm

Ciao Brasil

Ciao Brasil

 

 

 

 

 

 

Dann muß man natürlich noch die 7:1 Brasilien-klatsche erwähnen, welche wir in einer Bar in la Paz mit vielen anderen Deutschen feuchtfröhlig feierten.

Eines der Bierchen muß jedoch schlecht gewesen sein, denn wir hatten am nächsten Tag einen ordentlichen Schädel. Und wie’s immer so ist , mußten wir auch noch um 05:00 Uhr aufstehen, da wir auf der Ruta de la muerte downhillen wollten.

Ghostride-Abfahrt im Oberenteil der Stecke

Ghostride-Abfahrt im Oberenteil der Stecke

Schlammverschmierte Anna nach der Abfahrt

Schlammverschmierte Anna nach der Abfahrt

 

 

 

Allerdings wurden wir mit einer aufregenden 65km Abfahrt von 4650 Höhenmetern (Altiplano) auf 1200m bis in den Regenwald entlohnt und fielen abends wie Tod ins Bett.

Curva del Diablo-200m in die Tiefe. hat schon einigen LKWfahrern das Leben gekostet

Curva del Diablo-200m in die Tiefe. hat schon einigen LKWfahrern das Leben gekostet

Ergänzend muss man noch erwähnen, dass die 3 Std Busfahrt zurück der gefählichte Teil des Ausflugs war.

Valle de la Luna-La Paz

Valle de la Luna-La Paz

 

Anschließend machten wir uns auf zum Titicacasee, wo wir noch 3 Tage an der sonnigen Copacabana verbrachten, bevor wir die Grenze zu Peru passierten.

Unser Reisegefährte durch Südamerika

Damit Ihr mal eine Vorstellung bekommt wie komfortabel wir reisen…wpid-p1060934.jpg wpid-p1060945.jpgwpid-p1060933.jpgwpid-p1060906.jpg

Schön geräumig und mit Blick zu den Sternen

Schön geräumig und mit Blick zu den Sternen

Trockenes kochen dank Kofferraumklappe

Trockenes kochen dank Kofferraumklappe

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Vordach schafft noch zusätzliche 3x3m Witterungsschutz...hat sich auch bei Starkregen bewehrt!!

Vordach schafft noch zusätzliche 3x3m Witterungsschutz…hat sich auch bei Starkregen bewehrt!!

Links 2 Wäschefächer, re Ersatzteile + Werkzeug

Links 2 Wäschefächer, re Ersatzteile + Werkzeug

Auswischbarer Boden und Stauraum

Auswischbarer Boden und Stauraum

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Mato Grosso do sul

 

Sallee oder bem venido,

Nachdem wir trauriger Weise uns von unserer angenehmen Reisebereicherung Marc in Florianopolis verabschieden mussten, haben wir in Rekordzeit knapp 2000 km Strecke hinter uns gebracht und wie echte Trucker jede Nacht an einer anderen Tankstelle genächtigt.

Nach drei Tagen haben wir das  Sonnenverwöhnte Mato grosso do sul erreicht. (Momentan ist Winter bei 26°) Unser Delica hat bis auf kleinere Zicken uns nicht im Stich gelassen. Kleinere Reperaturen wie geplatzter Kühlwasserschlauch, defekte Kofferraumklappe, sowie einen kaputten Stoßdämpfer, konnten wir alles ohne fremde Hilfe selbst reparieren (oder provisorisch aufschieben 🙂 )

Mit unserem Mitsubishi fallen wir auf, wie ein bunter Hund. Da viele Lateinamerikaner niemals zuvor einen Rechtslenker gesehen haben, sind wir die Attraktion an jeder Tankstelle.

 

An dieser Stelle müssen wir erwähnen, dass egal ob Argentinier, Chilenen, Brasilianer, sämtliche Leute die uns begegnet sind, super freundlich und aufgeschlossen, sowie hilfsbereit sind.

Ornithologen bei der Arbeit...

Ornithologen bei der Arbeit…

Ara-paradis bei Bonito

Ara-paradis bei Bonito

Angekommen an der Grenze zum Pantanal in einem weiteren Nationalpark nahe einer kleinen Stadt namens Bonito, gabs einiges zu sehen. Wir besuchten die größte Felsschlucht Lateinamerikas, welche circa 60 Ara Pärchen beheimatet. Im Inneren befindet sich ein Microbiotop mit Kaimanen, Vogeln usw.

 

Weil Bonito so bonito ist, blieben wir noch eine Nacht und verbrachten den Morgen damit im klarsten Fluss  der Welt zu schnorcheln und mit unzähligen Fischschwärmen zu schwimmen.

 

Der oder einer der klarsten Flüsse der Welt

Der oder einer der klarsten Flüsse der Welt

Schnorcheln bei 50m Sicht im Rio Sucuri

Schnorcheln bei 50m Sicht im Rio Sucuri. PS: Das im Hintergrund ist keine Wasserleiche, sondern Anna

 

 

 

 

Angeln verboten :(

Angeln verboten 🙁

 

 

Am Nachmittag hatten wir einen Tauchgang in der Lagune Lagoa Misteriosa, welche aus zwei Wasserschächten besteht, die über 200 Meter tief sind. Es war Atemberaubend schön! Am Abend campierten wir auf einem abgelegenem Campingplatz direkt am Rio Formosa. Der Weg dorthin erstreckt sich über 6 km  übelster Schotterpiste, ist jedoch jedes Schlagloch wert, denn am Ende erwartet einen einen wunderschönen mit Zugang zur Ilha Formosa.

 

Nebenhöhle (re) trifft in 150m wieder auf den Schacht.

Nebenhöhle (re) trifft in 150m wieder auf den Schacht.

Unser Tauchgang in der Lagune

Unser Tauchgang in der Lagune

Lagoa Mysteriosa

Lagoa Mysteriosa

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Am nächsten Tag drangen wir in das berühmt berüchtige Pantanal ein. Das Pantanal ist das größte Überschwemmungsgebiet dieser Erde. Der Rio Paraguay fließt mehr als 600km durch die Region (mit einemen Gefälle von 30m über die Gesamtstrecke, bewältigt er die großen Mengen an Niederschlag in der Regenzeit nicht) und überflutet so langfristig das 230,000 qkm große Gebiet (fast 3x Österreich).

Das Pantanal beheimatet unzählige Vogelarten (mehr als in ganz Europa…und wahrscheinlich milionenfach soviele Mosquitos).

Tukan im Pantanal

Tukan im Pantanal

 

So fuhren wir durch die südlichen Ausläufer des Pantanals auf einer mehr als fragwürdigen Sandpiste und über 40 Holzbrücken zur brasilianisch/bolivianische Grenzstadt Corumbá.(welche wir jedoch etwas häßlich fanden)

Sicht nach Pelikan aus...?!

Die größte Sorchart-der Jabiru : 1,5m groß , Spannweite : 2,60m

Kaiman-siesta im Pantanal

Kaiman-siesta im Pantanal

 

 

Sackgasse im Pantanal...80km zurück!!

Sackgasse im Pantanal…80km zurück!!

 

 

 

 

Neugierige Makake

Neugierige Makake

 

 

 

 

 

 

 

Insgesamt haben wir somit 2 Staaten von Brasilien durchfahren und gesamt circa 4000 km zurück gelegt jedoch nur einen winzigen Teil dieses enorm großen Landes kennenlernen dürfen.

Und das ist eine der Größten Vogelspinnenarten die es gibt, nur noch größer ist die Goliat-vogelspinne.Diese Hier ham wir bei 100km/h auf der Fahrbahn entdeckt (also Wir nicht die Spinne 🙂 ).Sie hatte die Größe meiner gespreizten Hand

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Hoher Besuch aus Deutschland

Ein erzwungener Gastbeitrag von Marc 😉 Nach circa 20 Stunden Reisezeit komme ich am Samstag endlich in Buenos Aires an und werde von Anna und Timo herzlich begrüßt. Die ersten beiden Tage verbringen wir in Buenos Aires und ich kann endlich mein erstes argentinisches Steak zu mir nehmen.

Endlich zu Dritt in Buenos Aires

Endlich zu Dritt in Buenos Aires

Am dritten Tag brechen wir auf, um das Auto aus der Werkstatt abzuholen. Wir wollen in den kommenden Tagen durch den Norden Argentiniens bis nach Iquazu. Auf dem Weg liegen einige Nationalpark die wir ansteuern wollen. Als erstes nehmen wir uns den Nationalpark Palma vor, wo wir zum ersten Mal auf das größte Nagetier der Welt, das Wasserschwein treffen. P1050157

Das dicke, fette Wasserschwein

Das dicke, fette Wasserschwein

 

 

 

 

 

Auf einem Campingplatz

Auf einem Campingplatz

Auf der Weiterreise zum nächsten Nationalpark wird unsere Fahrt durch eine Polizeikontrolle verzögert.  Nach 4 Stunden Auseinandersetzung lässt man uns jedoch weiterziehen. Die Bootstour am folgenden Tag in die Sumpfgebiete des Parks entschädigt jedoch für die Unannehmlichkeiten des Vortags. Ein weiteres Highlight des Tages ist mein erster Angelerfolg. Insgesamt fangen Timo und ich 7 Piranhas  welche wir auch am gleichen Abend am Feuer zubereiten und verspeisen.

Ein Kaiman

Ein Kaiman

Fiiiisch

Fiiiisch

Unser nächstes Ziel sind die Iquazu Wasserfälle an der Grenze zu Brasilien. Auf dem Weg dorthin legen wir noch einige Zwischenstopps ein, um zu wandern,  Sehenswürdigkeiten wie zum Beispiel das Che Museum zu besichtigen oder einfach nur am Fluss oder See zu relaxen.

Angelprofi Marc

Angelprofi Marc

 

Nasenbär Alarm

Nasenbär Alarm

Nach 10 Tagen sind wir an der brasilianischen Grenze angekommen, um die Iquazu Wasserfälle von der argentinischen und brasilianischen Seite zu besichtigen. Wir sind von dem Naturspektakel überwältigt und würden jedem eine Reise dorthin empfehlen.

Iquazu (brasilianische Seite)

Iquazu (brasilianische Seite)

Wir setzen  unsere Reise in Brasilien fort,  um mit dem Ziel in ein paar Tagen die brasilianische Atlantikküste zu erreichen. Dort angekommen nisten wir uns in einer kleinen Fischerkommune ein und schlagen unser Lager unmittelbar am Sandstrand auf. Neben einem Barbecue mit einer Gruppe Brasilianern und einem Ausflug mit dem Boot zur Isla  do mel,  hängen wir am Strand rum und beobachten Delfine bei der Jagd.

Regenwald

Regenwald

Ilha do Mel

Ilha do Mel

Da ich bei Timo und Anna schon ein wenig Heimweh feststellen konnte, legen wir einen Zwischenstopp in Blumenau ein. Dort gibt es Eisbein mit Kartoffelbrei und Sauerkraut, frisches Bier und ein bisschen Oktoberfest feeling.wpid-p1060016.jpg

Natürlich schauen wir uns auch das WM Eröffnungsspiel in einer Kneipe an. Die letzten 3 Tage verbringen wir auf der Ilha Catarina, wo wir in diesem Moment am Lagerfeuer mit ein paar Gläsern Wein den Bericht verfassen.

Ich bin sehr froh dass ich zusammen mit Anna und Timo dieses Abenteuer erleben durfte und wünsche den beiden auf ihrer Weiterreise alles Gute. En Gastbeitrag von Marc N.

Camping am Strand

Camping am Strand

CHILEN UND GRILLEN

Hallo Ihr Lieben,

nun sind schon wieder mehrere Wochen vergangen und in dieser Zeit haben wir auch wieder mit unserem Auto einige Kilometer Richtung Buenos Aires zurueckgelegt.

 

Kaktus Alarm

Kaktus Alarm

In diesem Abschnitt unserer Reise galt diesmal nur eins: Angeln, angeln und angeln! Dem Rio Parana entlang machten wir immer wieder kleine Stops, um  dem Angelverlangen nachzukommen. Anfaenglich hatten uns die Fische nicht allzu gern, doch nach mehreren Ratschlaegen von den Einheimischen Fischern, sind wir dann schliesslich auf den Wurm gekommen! Der Fangerfolg galt jedoch allein mir! Timo ist da klaeglich gescheitert ;-), obwohl paar kleine Fische ihm dann doch ins Netz gegangen sind, jedoch nicht so sehenswert wie meine.

Fischers Fritz fischt frische Fische

Fischers Fritz fischt frische Fische

Noch einer..

Noch einer..

 

 

 

 

 

 

 

Von sprechenden Fischen bis zum Piranha, hatte der Fluss Rio Parana somit so einige Ueberraschungen fuer uns auf Lager. Und wenn mal nichts angebissen hat, so gab es da noch immer die Moeglichkeit ein Steak auf dem Grill zu werfen!

 

Angelromantik

Angelromantik

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Piranhaaa

Piranhaaa

 

 

Nachtrag: Bei einer Busfahrt (Tagesausflug) saß neben uns eine Indiofrau und hat ein Nickerchen gemacht… zu Timos Erheiterung.

Schlaf Kindlein schlaf

hat da jemand was  vergessen…?!Oder Drinks for free 😉

 

4×4 nach Argentinien

Hallo an Alle,
In der Zwischenzeit hat sich bei uns viel Neues ergeben:
Wir haben Zuwachs bekommen, Name: Deli , geboren: 1991, Gewicht: ca 2,5 Tonnen und mächtig durstig.
Wir haben den Misubishi in der Atacama Wüste von 2 Schweizern gekauft. Er ist ein alter Lateinamerika Veteran und hat schon 200.000 Kilometer runter. Dementsprechend musste einiges gemacht werden: Turbo, Automatikgetriebe, Klima, Rost entfernt, Tank abgedichtet, Trittbrett repariert etc.. Nun ist der alte 4×4 Diesel wieder  fast in Schuss.
Jedoch war es ein zeitaufwendiger Akt. Von San Pedro de Atacama mussten wir in das 700 Kilometer entfernte Iquique (ein Import Hafen, wo sämtliche Ersatzteile des japanischen Markt verfügbar sind… wenn da nicht die Osterfeiertage wären)

 

Dort angekommen fragten wir uns nach einer Mitsubishi Werkstatt durch und wurden an einen guten Freund von einem guten Freund weitergeleitet, bis wir bei Eduardo und seiner kleinen Werkstatt landeten.P1040884 Da Eduardo’s Werkstatt auch nicht im besten Viertel von Iquique gelegen ist, konnten wir unser Auto also auch nicht allein lassen und ins Hostel gehen und so mussten wir erstmal 4 Tage vor der Werkstatt campieren, da über die Feiertage logischerweise niemand arbeitet.

2Wochen Camping vor der Werkstatt da muss dann mal gewaschen werden

2Wochen Camping vor der Werkstatt
da muss dann mal gewaschen werden

 

Eduardo und sein "Team"

Eduardo und sein „Team“

 

Ein Tisch entsteht...

Ein Tisch entsteht…

 

 

 

 

……….Als es dann endlich losging wurde uns 3mal der falsche Turbo  angeschleppt..was jeweils einen Tag in Anspruch nahm. Zwischenzeitlich optimierten wir den Innenraum nach unseren Gutdünken und legten selber mit Hand an beim Ausbau des Tankes, Turbos und vielen anderem. Summa summarum waren wir dann geschlagene 14Tage in Iquique.

 

 

Da wir wieder nach Argentinien wollten mussten wir also wieder zurück nach San Pedro de Atacama.

Im Hintergrund einige der 2900 Vulkane Chiles

Im Hintergrund einige der 2900 Vulkane Chiles

Kurzinfo zu Atacama: ist trockenste Wüste der Welt, erstreckt sich von den südlichen Ausläufern Perus entlang der Anden cirka 1200 Kilometer Richtung Chile. Es gibt Teile der Wüste die seit 20 Jahren keinen Tropfen Regen gesehen haben.

So viel salz-man konnte überall stehen obwohl es 15m tief war.

So viel salz-man konnte überall stehen obwohl es 15m tief war.

(Und der Timo war dort baden 😉 )

Jesus war ein Mann!

Lichtspiele in der Salzwueste

 

Der niedrigste Weg in der ganzen Region nach Argentinien führt über den 4831m Hohen Gebirgspass „Paso de Jama“ (der Mount Blanc, 4810m).Das heißt wir sind quasi 21m über den höhsten Berg der Alpen gefahren.

Die Techniker unter Euch fragen sich jetzt…. wenig Druck = falsches Diesel/Luftgemisch = Probleme dazu kommt das der Siedepunkt des Kühlwasser auf fast 86° sinkt.

Schnee...nee Salz

Schnee…nee Salz

Ja so wars auch – ordentlich Leistungsverlust, das eigentliche Problem war allerdings unsere Temperturanzeige welche überhaupt nicht stimmte. Die Folge , die Zylinderkopfdichtung  hats geknackt. Also lief Literweise Kühlflüssigkeit aus und wir mussten den Motor von aussen mit Wasserkanister runterkühlen, um schlimmeres zu verhindern. Also alle 30km Kühlwasser auffüllen und dann zum Glück hauptsächlich bergab nach Argentinien.

Siete colores, Argentinien

Siete colores, Argentinien

Und so kam es, dass wir jetzt wieder wegen dem 1 Mai Feiertag in San Salvador de Jujuy festhängen (Feiertage sind für Leute die nicht Arbeiten einfach sch**** 😉 ) , um morgen mit einer modernen Werkstatt die Zylinderkopfdichtung zu wechseln.
(Ist allerdings nur die Diagnose von mir – drückt die Daumen das es wirklich nur die Zylinderkopfdichtung ist)

UND WAS HABT IHR SO AN OSTERN UND DEM 1 MAI GEMACHT -auch vor Werkstätten abgehangen ??????

Viele Grüße bis demnächst, bleibt saftig!

Fahrradtour nach Coquimbo

mal ein Beitrag ohne viel Text…

Blick auf Coquimbo mit dem cruz del tercer milenio

Blick auf Coquimbo mit dem cruz del tercer milenio

Im Hafenbecken bekamen wir Besuch von Seelöwen Lobos del mar-Touren mit Booten werden in ganz Argentinien und Chile angeboten...wir fanden sie hier umsonst ;)

Im Hafenbecken bekamen wir Besuch von Seelöwen
Lobos del mar-Touren mit Booten werden in ganz Argentinien und Chile
angeboten…wir fanden sie hier umsonst 😉

Sonnenbad

Sonnenbad

tolle Aussicht vom Kreuz

tolle Aussicht vom Kreuz

Kapitän Schettino?? Nein Zeuge des großen Erdbebens 2010

Kapitän Schettino?? Nein Zeuge des großen Erdbebens 2010

Chillen in Chile

Hallo wir mal wieder,
Um von der Kälte Feuerlands zu flüchten, haben wir einen Flug von Punto Arenas nach Santiago genommen.

Buddy Richard & Band und Anna Mittendrin

Buddy Richard & Band und Anna Mittendrin

Im Flugzeug saßen wir direkt vor chilenischer Prominenz, die das ganze Flugzeug zu kennen schien ausser natürlich uns. Der chilenische Superstar Buddy Richards scherzte mit Anna und posierte auch für ein Foto. Anschliesend sang das halbe Flugzeug einen seiner bekanntesten Schlager. 
http://m.youtube.com/results?q=buddy%20richard&sm=12

In Santiago angekommen, machten wir die ersten Erfahrungen mit Couchsurfing und nisteten uns bei Raúl und seiner kolumbianischen Freundin für zwei Nächte ein. Wir kochten zusammen und lernten Spanisch bzw. Deutsch (da Raúl bei Bosch arbeitet und demnächst nach Deutschland gehen wird).P1040300

Zu Santiago: Wer Städtereisen mag, wird Santiago lieben. Die 8 Millionen Einwohner Stadt Chiles, hat einen besonderen Flair mit wunderschönen Parks und alten Gebäuden.
Vom sogenannten „Hausberg“  San Cristobal, hatten wir eine faszinierende Aussicht auf die Millionenmetropole. Leider etwas störend empfanden wir den dicken, breiten Streifen Smog, der sich entlang des Horizonts über der Hauptstadt erstreckte.

Auf Raúls Rat hin besuchten wir anschliesend die eineinhalb Stunden entfernte Hafenstadt Valparaiso- die wohl bunteste Stadt Chiles.
Wer möchte kann sich unzählige Grafittis antun unter…
Link: https://flic.kr/s/aHsjW89DbV
Wir folgten der Grafitti street Art durch sämtliche Strassen und Gassen des pazifischen Städtchens, bis wir irgendwann von einem netten Chilenen freundlich darauf hingewiesen wurden, dass wir Gringos uns schleunigst wieder in Richtung Zentrum begeben sollten, wenn wir nicht ausgeraubt wollen werden.

Ist das Kunst oder kann das weg?!

Ist das Kunst oder kann das weg?!

Da er meinte wir befänden uns schon Mitten im Viertel der bösen Jungs, bestand er darauf uns persönlich zurück ins Touriviertel zu eskortieren. Am Abend wurden wir dann noch wegen einer Tsunamiwarnung aus einer Kneipe geworfen. Drei Tage in Folge wurde der Norden von Chile von Erdbeben zwischen 6,8 und 8,9 erschüttert (Chile befindet sich am Rande der Nazcaplatte welche sich  jedes Jahr um 15cm nach süd-osten schiebt (größte Tektonische Plattenbewegung)). Wir befanden uns jedoch niemals im Bereich des Bebens, jedoch immer im Tsunami-gefahrenbereich.
Und so wurden wir zwei Mal in Folge aus Hostel oder Bar geworfen.
Der Hafen von Hórcon

Der Hafen von Hórcon


Im Anschluss reisten wir in das kleine Fischerdorf Hórcon. Dort habe ich es endlich geschafft, einmal lokale Fischer mit ihrem Boot zu begleiten. Anna durfte aufgrund von Platzmangel leider nicht mit 😉 Am Abend im Hafen versprach der Fischer Fabian mich mit seiner „Crew“ und seinem Boot am nächsten Tag mitzunehmen. Treffpunkt war 7 Uhr am Hafen.
Fabian vor seinem Tauchgang , im hintergrund  unser betrunkener "Kapitän" und der lebenswichtige Kompressor. Fabian erzählte sein Cousin ist bei  einem Tauchgang gestorben und hatte überall  Blasen am Körper.

Fabian vor seinem Tauchgang , im hintergrund
unser betrunkener „Kapitän“ und der lebenswichtige
Kompressor. Fabian erzählte sein Cousin ist bei
einem Tauchgang gestorben und hatte überall
Blasen am Körper.

Um 8:15 Uhr kam Fabian dann völlig verkattert und es hing dann doch noch los. Ihr Plan war mir einem Kompressor an Bord und einem „Gardena Gartenschlauch“ nach Muscheln zu tauchen und den ein oder anderen Fisch dabei zu harponieren. Sehr, sehr abenteurlich das Ganze. Mein Auftrag bestand darin Muscheln auszunehmen und Gartenschlauch auszuwerfen und einzuholen.
Die Zeit welche ich für 1Muschel brauchte  hat Alejandro für 5 benötigt...

Die Zeit welche ich für 1Muschel brauchte
hat Alejandro für 5 benötigt…

Zwischenzeitlich angelte ich (erfolglos) und durch die Schaukelei war mir auch noch speiübel. Am Ende gab es einen großen Seebarsch, vier Körbe Muscheln und 4 große Krebse. Da die Krebse keiner wollte, wurden diese mir zuteil für meine fabelhaften Muschelausnehmdienste.
Krebsige Mahlzeit

Krebsige Mahlzeit

Pünktlich zum Abend diesen tollen Tages gab es dann noch abschließend ein Erdben für uns (5,8).
Unsere „Cabaña“ welche am Abhang der Bucht auf Holzstelzen hingezimmert war, wurde ordentlich durchgeschüttelt…und wir flitzten wie die Hasen 😉

Nun sind wir wieder Unterwegs weiter Richtung Norden…. mit dem nächsten Ziel Atacama-Wüste!

Viele liebe Grüße Timo und Anna

Patagonia y Tierra del Fuego

Hallo,

ich mal wieder (Anna und ich wechseln uns meist mit den Beiträgen ab). Viele Grüße aus Punta Arenas in Feuerland. Mich küsst die Muse wieder einen Beitrag für Euch zu erstellen, ich hoffe es ist überhaupt noch jemand da draußen der unsere Beiträge mitverfolgt. 😉 Der letzte Beitrag wurde von Euch mit 0 Kommentaren bestraft.

 

Patagonien lässt sich am besten mit Fotos beschreiben, außerdem sagen Bilder bekanntlich mehr als tausend Worte…:

Mount Fitzroy

Mount Fitzroy

rechts unten am Wasser ca 30min entfernt unser Campingplatz ;)

rechts unten am Wasser ca 30min entfernt unser Campingplatz 😉

 

 

Farbenfroh und Nass

Farbenfroh und Nass

 

...viele Wege führen nach Rom...manche sind matschig

…viele Wege führen nach Rom…manche sind matschig

 

Das Padagonia Icefield.Ausläufer des 13000qkm Gletscherplateus 3. größtes Süsswasserreservoir der Erde nach der Antarktis und Grönland....Wow

Das Padagonia Icefield.Ausläufer des 13000qkm Gletscherplateus3. größtes Süsswasserreservoir der Erde nach der Antarktis und Grönland ….Wow

 

Torres del Paine mit Gletschersee

Torres del Paine mit Gletschersee

 

ieeehhh Schnee

ieeehhh Schnee

 

keine 30m von Unserm Zelt entfernt bekamen  wir besuch

keine 30m von Unserm Zelt entfernt bekamen
wir besuch

 

An alle Jäger unter Euch- was ist das für ein Vogel !?

An alle Jäger unter Euch- was ist das für ein Vogel !?

 

Piedras blancas-Gletschersee nr.?

Piedras blancas-Gletschersee nr.?

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Feuerland:

Vorab das Wetter hier ist mit Sicherheit schlechter als bei Euch (7°, Regen und Wind).

In Feuerland hält der Herbst Einzug was den Vorteil hat, dass der Wind nachlässt allerdings sinken auch die Temperaturen.

Was ich direkt zum Anlass nehme ,von den Feuerländern oder Yámanas zu berichten.

Warum heißt Feuerland eigentlich Feuerland?

Als 1520 Magellan mit mehreren Schiffen den Seeweg und die Magellanstraße erkundete, sahen Sie mehrere Feuerstellen entlang des Festlandes brennen. Demnach benannten Sie diese Inselgruppe Tierra del Fuego- Land des Feuers.

Da wir bereits Ushuaia (das Ende oder südlichste Stadt der Welt) besucht und im Museum einiges über dieses ausgestorbene Volk gelernt haben, kann ich nun alles zum besten geben. Die Yámana oder auch Yahgan sind eines von 4 Indianerstämmen welche in Feuerland gelebt haben.Ungefähr 1830 unternahm Fitzroy mit dem Expeditionsschiff „Beagle“ Anstrengungen diesen Bereich intensiv zu erkunden und entdeckte dabei den Beagle Kanal (unter anderem war auch der berühmte Charles Darwin an Bord).

Die Yámana sprangen nahezu Unbekleidet in dieser Kalten, Nassen und vom Wind beherrschten Gegend umher, da ihreTierhäute sowieso nie richtig trocken wurden.

Die Männer jagten und die Frauen sammelten und tauchten sogar in dem eiskalten Wasser nach Muscheln- für uns wirklich unvorstellbar.

Die Feuerländer wurden einst als „das härtestes Folk der Erde beschrieben“, der junge Charles Darwin hingegen bezeichnete sie als „die niedrigste Form des Menschentums auf Erden“.Dies wurde später durch die Komplexität ihrer Sprache wiederlegt.Sie hatten lange Arme und verhältnismäßig kurze Beine. Sie jagten hauptsächlich in selbstgebauten Kajaks aus Baumrinde nach Fisch.

Nachdem im Laufe der Jahre immer mehr Europäer in die Gebiete der Indianer eindrangen und sich dort niederliesen um Schafzucht zu betreiben, erging es den Yámana wie fast allen indigenen Völkern schlecht: erst die Missionierung dann Genozid, Seuchen und Krankheiten. Die letzte Yamana deren beide Eltern Yámana waren ist Cristina Calderon.Sie ist 86 Jahre und lebt in Puerto Williams.

 

Zum Ende des Beitrags noch etwas Amüsantes.

Bei einem unserer Streifzüge durch Feuerland haben wir im Nationalpark einen sehr wichtigen Mann kennenlernen dürfen.Carlos Delorenzo – einen Premierminister.

Der Premierminister und Ich

Der Premierminister und Ich

Und zwar ist Señor Delorenzo das Oberhaupt einer Micro- Nation der Isla Redonda, welche im Beagelkanal liegt und 3 Bewohner beherrbergt (Carlos und seine 2 Söhne).

Dieses Fürstentum erfüllt (meine Ich) alle Bedingungen eines Staates……..: hat ein Staatsgebiet mit Grenze (Insel), hat ein Staatsoberhaupt.Besitzt ein Staatsfolk(2) und hat eine eigene Flagge , Postamt und Passport (kann man gegen Bezahlung erwerben wenn man verspricht in Freiheit zu leben und zu tun wozu man lustig ist ohne den Einfluss von wild gewordenen Maschinen und Globalisierung…blah blah blah.)

Die Staatsform soll eine anarchistisch Republik sein.

Das Fürstentum Isla Redonda

Das Fürstentum Isla Redonda

 

Argentienen erkennt jedoch Carlos’s Nation vermutlich nicht an.

 

Ps: …wir sind auch keine Bürger geworden.Viele Grüße und schreibt uns was als Kommentar-wir freuen uns immer (kann auch einfach nur Blödsinn oder Neuigkeiten sein) das ich mal sehe wer und ob überhaupt noch jemand reinschaut.

Argentinien ist riesig!

Hallo Ihr da draussen!
Endlich haben wir etwas Zeit Euch einen neuen Bericht abzulegen 😉

Wir beschraenken uns diesmal auf weniger Text, denn Ihr muesst wissen, dass wir uns eine Erkaeltung eingefangen haben und daher ganz viel Ruhe brauchen, um neue Kraft zu tanken.   😉

Ankunft in Buenos Aires am 13.02.14 – die Frisur steht, doch bei Anna sind dicke Fuesse angesagt. Es liegt wohl am Alter. Beweisfotos wurden leider keine gemacht.  Timos Kommentar: „Wie Frodos Fuesse“. So begann also unser erster Tag in der riesigen Stadt.

P1030005

 

 

 

 

In dem Viertel San Telmo in Buenos Aires hat der Tango seinen Ursprung. Auf einem Platz konnten wir beide beobachten, wie jung und alt voller Leidenschaft Ihre Koerper zur Musik bewegten. Wir dagegen haben uns daraufhin nicht dem Tanz, sondern dem Fleische hingegeben- denn von Blutwurst, Steak und Innereien mussten wir erstmal alles ausprobieren,

 

Schnitzel mit Pommes und dazu ein Liter Bier- lecker!

Schnitzel mit Pommes und dazu ein Liter Bier- lecker!

 

 

 

 

 

 

Argentinien ist echt riesig wie Ihr wisst und so reisen wir aktuell von einen in den naechsten Ort immer  mit dem Bus, wobei wir schon mehr als eine Autopanne miterleben durften/ mussten 😉

Eine Busfahrt- die ist lustig....

Eine Busfahrt- die ist lustig…

Bus- kaputt

Bus- kaputt

 

 

 

 

 

 

Timos neue Leidenschaft ist uebrigens jetzt das Reiten!

Anna der Knappe

Anna der Knappe

Gaucho Timo

Gaucho Timo

 

El Gaucho

El Gaucho

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Auf unserer Fahrt Richtung Patagonien, sind uns immer wieder  Gedenkstaetten, an denen manchmal mehr als 50 Wasserflaschen daneben lagen aufgefallen. Nach einer kleinen Recherche, haben wir den Grund dafuer erfahren und diese Geschichte muss ich Euch unbedingt erzaehlen:

Und zwar erzaehlt die Legende von Deolinda Correa, die in den 1840er Jahren waehrend des Buergerkrieges mit ihrem kleinen Saeugling durch die Wueste ging, um zu Ihrem kranken Mann zu gelangen. Als ihr jedoch die Vorraete und das Wasser ausgingen, starb sie. Nach mehreren Tagen fanden sie Vorbeiziehende Maultiertreiber und zur ihrer Ueberraschung sahen sie, dass das Baby an der Brust seiner toten Mutter saugte.

Zur Erinnerung an dieses Wunder findet man immer wieder an den Strassenraendern  kleine Gedenkstaetten , neben denen zahlreiche Wasserflaschen stehen – die Ihren Durst stillen sollen.

Gedenkstaette an Difunta Correa

Gedenkstaette an Difunta Correa

 

 

 

 

 

 

Zum Gesamtreiseverlauf in Argentinien haben wir folgende Stops eingelegt: B.Aires – Mendoza – Bei der kleinen Stadt Malargue machten wir einen Ausflug in den  Parque Provincial Payunia. Da wir noch kein Auto besitzen mussten wir eine Bustour buchen, die uns in die wunderschoene Vulkanlandschaft auf einem Hochplateau brachte.

 

 

Ohhmmmmm.......

Ohhmmmmm…….

Parque Provincial Payunia- tolle Vulkanlandschaft

Parque Provincial Payunia- tolle Vulkanlandschaft

 

 

 

 

 

 

weiter gings dann nach Chos Malal – San Martin de los Andes – Bariloche – Puerto Madrin (Peninsula Valdez)  – El Calafate – El Chalten –
So ich hoffe wir konnten Euch ein bisschen befriedigen. Wir sind jetzt uebrigens seit 2 Wochen in Patagonien ( allerdings auf Chilenischer Seite ) angekommen und wollen Morgen endlich unsere 10taegige Wandertour durch den Nationalpark Torres del Paine machen- also drueckt uns die Daumen, dass wir nicht vom Winde verweht werden 😉